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Früher Rückstand und viele vergebene Chancen: SKM verliert zuhause gegen Traun

Der SK St. Magdalena musste sich in der 27. Runde der Landesliga Ost zuhause der SV Haka Traun mit 1:2 geschlagen geben.

Der SKM startete bemüht, doch es waren die Gäste, die schon recht früh unnötig einfach jubeln konnten. Bereits in der 11. Minute traf Saša Petrović zum 0:1, nur wenig später legte derselbe Spieler in der 22. Minute das 0:2 nach. Der SKM wirkte in dieser Phase defensiv zu unsortiert und ließ Traun zu einfach zu Chancen kommen.

Mit Fortdauer der ersten Halbzeit fand Magdalena allerdings immer besser in die Partie. Unsere Mannschaft übernahm zunehmend die Kontrolle und drückte auf den Anschlusstreffer. Kurz vor der Pause wurde der Aufwand belohnt: Nach einem Elfmeter trat Andre Schmid an und verwandelte sicher zum 1:2-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel spielte zunächst fast nur noch der SKM. Unsere Mannschaft drückte Traun tief in die eigene Hälfte, gewann viele zweite Bälle und kam immer wieder gefährlich vor das Tor – immer wieder fehlte jedoch die allerletzte Durchschlagskraft. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, wie tief sich die Gäste nun zurückzogen und fast ausschließlich auf Verteidigen konzentrierten.

Für den Tiefpunkt des Abends sorgte dann Saša Petrović in der 62. Minute. Der Trauner Stürmer traf SKM-Tormann Manuel Gschaider bei einer völlig unnötigen Aktion mit gestrecktem Bein am Hals. Schiedsrichter René Kettlgruber zeigte dafür völlig zurecht direkt die Rote Karte. Eine absolut rücksichtslose Aktion.

In Überzahl warf der SKM danach noch einmal alles nach vorne. Doch manchmal wird es mit einer Überzahl nicht leichter. So war es auch in diesem Fall, weil damit für Traun endgültig klar war, dass es für sie nur noch darum geht, die Führung irgendwie über die Zeit zu bekommen. Chancen auf den Ausgleich waren vorhanden, doch entweder fehlte im letzten Drittel die nötige Konsequenz, es war ein Bein dazwischen oder der Ball wollte einfach nicht mehr ins Tor. Trotz großem Aufwand und vieler Angriffe gelang der verdiente Ausgleich letztlich nicht mehr. Von der enormen Drangperiode zu Beginn der zweiten Halbzeit abgesehen, war es dann leider doch eines dieser Spiele, in denen man auch noch eine Stunde spielen hätte können und man dennoch einfach nicht getroffen hätte.

So blieb am Ende eine extrem bittere Heimniederlage, bei der sich der SKM vor allem über die beiden Gegentore ärgern muss. Gleichzeitig zeigte die Mannschaft nach dem 0:2 aber Moral und kämpfte sich zurück ins Spiel – auch wenn dafür am Ende leider keine Punkte mehr herausschauten.

Felix Karollus meinte nach dem Spiel: „Ich glaube, wir sind gut ins Spiel gestartet und hatten vor allem offensiv einige gute Aktionen. Durch zwei Eigenfehler haben wir den Gegner dann aber wieder zurück ins Spiel gebracht und ihnen in der ersten Halbzeit die Chance gegeben, heranzukommen. Kurz vor der Pause konnten wir dann noch durch einen Elfmeter treffen, was sehr wichtig war. Für die zweite Halbzeit haben wir uns vorgenommen, noch einmal alles nach vorne zu werfen, aber das ist uns am Ende nicht mehr gelungen. Obwohl wir phasenweise drückend überlegen waren und auch Überzahl hatten, konnten wir daraus zu wenig machen. Heute hat uns einfach die Konsequenz gefehlt.“


Landesliga Ost | 27. Runde | Sonnleitner Stadion (St. Magdalena)
SK St. Magdalena – SV Haka Traun

Tor(e): A. Schmid (43./Elfmeter) / Petrović (11., 22.)

Aufstellung SKM: Gschaider; Haas, Krennmayr, Winetzhammer, S. Wagner; Eibelhuber, Brungraber, Karollus (70. Angerbauer), Dochnal; A. Schmid, K. M. Mayer

Wechselspieler: Kranjec, Angerbauer, K. Schwab, Boyer, Fries, Nikolic

Samstag: Erstes Heimdoppel 2026!

Am Samstag wartet im Sonnleitner Stadion ein besonderer Fußballnachmittag: Der SK St. Magdalena bestreitet sein erstes Heimdoppel im Jahr 2026. Sowohl die Kampfmannschaft als auch die 1B stehen dabei im Einsatz.

Den Auftakt macht um 14:30 Uhr die Kampfmannschaft des SKM gegen Gallneukirchen. Nach zwei starken Auftritten gegen Topteams der Liga, bei denen sich das Team gegen St. Ulrich und St. Valentin nicht vollständig belohnen konnte, wartet nun erstmals ein Gegner, der in der Tabelle hinter dem SKM liegt. Dennoch ist Vorsicht geboten – auch und gerade in solchen Spielen braucht es volle Konzentration und Einsatz, um endlich den ersten Sieg im Frühjahr einzufahren.

Im Anschluss folgt um 16:30 Uhr das Duell der beiden 1B-Mannschaften in der 2. Klasse Nord-Mitte. Für unsere 1B ist dieses Spiel zugleich der Auftakt ins Pflichtspiel-Frühjahr. Nach der Vorbereitung wird sich zeigen, wie gut das Team in Form ist und wo es sportlich aktuell steht.

Damit ist alles angerichtet für einen abwechslungsreichen Fußballnachmittag im Sonnleitner Stadion. Kommt vorbei, bringt Freunde und Familie mit und sorgt dafür, dass sich der ganze Stadtteil wieder am Sportplatz trifft. Wenn Magdalena spielt, geht es schließlich nicht nur um Fußball, sondern darum, gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verbringen, anzustoßen, zu fachsimpeln und unsere Mannschaft zu unterstützen!

Wir freuen uns auf euch!

Neuer Vorstand des SK St. Magdalena gewählt

Im Rahmen der Generalversammlung am 4. Februar 2026 wurde der Vorstand des SK St. Magdalena turnusgemäß neu gewählt. Laut Vereinsstatuten erfolgt diese Wahl alle zwei Jahre. Der neue Vorstand wurde dabei einstimmig bestätigt.

Die einzelnen Fachbereiche unseres Vereins sind künftig wie folgt besetzt:

  • Präsident: Johann Mittermair
  • Sponsoring: Christian Schilcher
  • Finanzen: Andreas Kirchhofer
  • Infrastruktur: Gerhard Durstberger
  • Sport: Christoph Oberegger
  • Marketing & Social Media: Bernhard Desch
  • Veranstaltungen: Rita Buchhas
  • Schriftführer: Peter Steiner

Darüber hinaus wird der Vorstand von folgenden Beiräten unterstützt:
Silvia Biberauer, Kevin Brungraber, Hans Halter, Georg Koll, Cornelia Kreutzer-Kaltenböck, Franz Lettner, Gero Mayek, Thomas Raml, Michael Strobl, Gerold Sturm und Dieter Sunzenauer.

Der SK St. Magdalena bedankt sich bei allen Gewählten für ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, und freut sich auf eine weiterhin engagierte Zusammenarbeit im Sinne des Vereins.