Der SK St. Magdalena musste sich auswärts beim ASK St. Valentin mit 2:5 geschlagen geben. Das Spiel verlief allerdings deutlich enger, als es der hohe Endstand vermuten lässt.
Nach dem starken Auftakt gegen St. Ulrich wollte unsere Kampfmannschaft auch in St. Valentin beim nächsten Top-Team mit einer soliden Leistung aufzeigen. Das wurde zur erwartet schweren Angelegenheit. Die Gastgeber legten stark los und übernahmen schnell das Kommando. Der SKM konnte über weite Strecken nur reagieren und hatte wenig Ballbesitz. St. Valentin war spielbestimmend, wurde jedoch nur selten wirklich gefährlich.
So passierte es in der 26. Minute aus dem oft zitierten „Nichts“, dass der SKM in Führung gehen konnte. Pascal Dochnal bekam den Ball in der linken Ecke des Strafraums, legte ihn sich zurecht und schlenzte sehenswert aufs Tor. Der Tormann war zunächst zur Stelle, wehrte den Ball jedoch genau zu Florian Krennmayr ab, der ihn zur überraschenden Führung über die Linie drückte.
Kurz vor der Pause bekamen die Gastgeber noch einen Elfmeter zugesprochen. Der Schütze hämmerte den Ball allerdings deutlich über das Tor. Somit ging es mit einer 1:0-Führung für den SKM in die Pause.
Eine aufregende zweite Halbzeit inklusive Dochnal-Traumtor und unglücklichen Gegentoren
Nach der Pause kam St. Valentin sichtlich motiviert zurück. Diesen Rückstand wollten und konnten sie nicht auf sich sitzen lassen. Leider fanden sie auch nach wenigen Minuten die passende Reaktion mit dem Treffer zum 1:1.
Davon ließ sich der SKM jedoch nicht erschüttern. Nur fünf Minuten später kam es zu einer beinahe exakten Kopie der Szene, die zum ersten Tor geführt hatte. Dieses Mal brachte Kevin Mayer den Ball zu Pascal Dochnal. Er stand wieder in der gleichen Ecke des Strafraums – nur am anderen Ende des Spielfelds. Erneut legte er sich den Ball zurecht und schlenzte ihn aufs Tor. Dieses Mal machte er es noch besser und traf mit einem Traumtor zur erneuten Führung.
Leider fanden die Gastgeber erneut eine schnelle Antwort und erzielten in der 58. Minute das 2:2. Danach folgte eine durchaus starke Phase des SKM, in der unsere Jungs gegen die Titelaspiranten teilweise selbst das Heft in die Hand nehmen konnten. Der nächste Treffer fiel jedoch wieder für St. Valentin – in der 71. Minute. Besonders bitter: Alle drei Gegentore fielen gefühlt eher unglücklich. Gewiss kamen die Gastgeber erst durch ihre Klasse in diese Situationen, doch am Ende waren es Szenen, in denen wir den Ball nicht entscheidend klären konnten oder in denen das Spielglück nicht auf unserer Seite war.
In der Schlussphase wollte der SKM noch einmal alles versuchen, um den Ausgleich zu erzielen. Trainer Kondert brachte mit Asllan Thaqi einen zweiten Stürmer. Doch leider kamen in dieser Phase die Gastgeber noch einmal richtig ins Rollen und konnten zwei weitere Treffer nachlegen. So stand am Ende ein 5:2 für St. Valentin – ein Ergebnis, das in dieser Höhe definitiv nicht nötig gewesen wäre.
Diese schmerzhafte Schlussphase darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass unsere Jungs erneut einen sehr soliden Auftritt gezeigt haben, der weiterhin Lust auf mehr macht. Die große Herausforderung wird nun sein, diese starken Leistungen in den kommenden Spielen auch gegen Teams aus anderen Tabellenregionen abzurufen und sich dafür endlich mit drei Punkten zu belohnen.
Pascal Dochnal fasst es nach dem Spiel so zusammen: „Ich finde, dass wir es St. Valentin ziemlich schwer gemacht haben. Wir haben die kleinen Gefechte angenommen und sind gut im Block gestanden. Wir hatten auch einige Umschaltsituationen, in denen wir gefährlich werden konnten. In der zweiten Halbzeit war es ebenfalls gut. Spielerisch haben wir sogar noch ein bisschen besser ins Spiel gefunden. Dann haben wir leider unglückliche Tore bekommen. Am Ende sind uns wohl Kraft und Konzentration ausgegangen – anders kann ich es mir zumindest nicht erklären. Da haben sie uns noch ein Stück weit überrollt. Ich finde, dass wir im Großen und Ganzen mit der Leistung zufrieden sein können.“















Landesliga Ost | 17. Runde | STEYR-Arena St. Valentin
ASK St. Valentin – SK St. Magdalena
Tor(e): Krennmayr (26.), Dochnal (55.) / Efendioglu (50., 91.), Ramovic (58.), Bühringer (71., 88.)
Aufstellung SKM: Gschaider; Haas, Krennmayr, Winetzhammer (74. Stöttinger), Culjak, S. Wagner; Brungraber (84. Thaqi), Boyer, Dochnal; A. Schmid, K. M. Mayer (67. Eibelhuber)
Wechselspieler: Kranjec, Angerbauer, Thaqi, Eibelhuber, Stöttinger, Nikolic
