Zum Start ins Fußballfrühjahr spielte der SK St. Magdalena auch im zweiten Saisonspiel gegen den USV St. Ulrich unentschieden. Und erneut war es eher ein vergebener Sieg als ein gewonnener Punkt.
Beim Blick auf die Ausgangslage klang ein Punkt zum Auftakt gegen eines der Top-Teams der Liga zunächst nach einer richtig guten Sache. Nach dem Spiel fühlte es sich jedoch eher wie eine Niederlage an – auch wenn der Auftritt insgesamt viel Grund zur Zuversicht gibt. Doch der Reihe nach: Der SKM fand gut ins Spiel und zeigte früh, dass man nicht nur mithalten, sondern St. Ulrich ordentlich fordern und unter Druck setzen wollte.
Im Laufe der ersten Halbzeit wurden beide Teams immer wieder gefährlich. Die größte Chance für den SKM hatte wohl Andre Schmid, der nach einem Eckball mitten im Strafraum frei zum Ball kam, diesen jedoch nicht richtig treffen konnte. So ging es mit einem 0:0 in die Kabinen. Der SKM zeigte einen soliden Auftritt und ließ nur wenig zu. Der USV St. Ulrich kam nicht auf sein gewohntes Niveau und war mit der ersten Halbzeit wohl unzufriedener als die Gastgeber.
Halbzeit zwei: Rot-schwarze Führung nach einer Drangphase der Gäste
Nach Wiederbeginn merkte man schnell, dass St. Ulrich ein anderes Gesicht zeigen wollte. Das zeigte sich in einer echten Drangphase in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit. Unsere Jungs stemmten sich jedoch dagegen und lieferten in der 61. Minute die bestmögliche Antwort: Markus Boyer hatte rechts außen Platz, brachte den Ball hoch in die Mitte. Dort brachte sich Andre Schmid perfekt in Position, stieg hoch und köpfte den Ball zum 1:0 ins Tor.
Danach übernahm der SKM das Kommando, konnte die eigene Drangphase allerdings nicht ins 2:0 umwandeln. Kurz darauf nutzte Mike Brungraber eine Unachtsamkeit der Gäste, schnappte sich vor deren Strafraum den Ball und wurde regelwidrig zurückgehalten. Die Folge: nicht das 2:0, aber eine rote Karte gegen St. Ulrich.
In der weiteren Folge hatte der SKM das Spiel weitgehend im Griff, während insgesamt immer mehr Hektik aufkam. In der 85. Minute musste noch ein Spieler von St. Ulrich vorzeitig unter die Dusche. Nun konnte eigentlich „fast“ nichts mehr schiefgehen. Fast …
Mit einem späten Ausgleich zur „gefühlten Niederlage“ und dennoch Grund zur Hoffnung
Was den Gästen aus dem Spiel kaum gelang, bekamen sie in Minute 96 auf dem Silbertablett serviert: die große Ausgleichschance in Form eines direkten Freistoßes. Und diese nutzten sie leider.
So stand am Ende wieder eines dieser Unentschieden, die man vor der Partie gerne genommen hätte, die sich nach dem Spiel jedoch eher wie eine Niederlage anfühlen. Es gibt jedoch ein großes, in diesem Fall positives Aber: Dieser insgesamt starke Auftritt gegen eines der Top-Teams der Landesliga Ost macht definitiv Hoffnung und Lust auf viele weitere starke – und dann auch vollumfänglich erfolgreiche – Spiele!
GEMMA MAGDALENA! 🔴⚫
Jonathan Winetzhammer meinte nach dem Spiel: „Mit St. Ulrich hatten wir den erwartet schweren Gegner. Wir waren die Woche über aber gut vorbereitet und haben vieles von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Eigentlich hätten wir schon nach wenigen Minuten in Führung gehen können, haben diese Chancen aber leider nicht genutzt. Nach der Pause hatten wir dann kurz Probleme, da waren wir hinten etwas zu tief drinnen. Dann haben wir uns aber gut gefangen und im richtigen Moment das 1:0 erzielt. Was dann passiert ist, ist schwer zu erklären. Da müssen wir uns selbst an der Nase nehmen. Wenn du mit zwei Mann mehr in der 96. Minute noch ein Freistoßtor bekommst, ist das natürlich bitter, weil wir uns auch sehr viel vorgenommen haben. Wir hätten uns, glaube ich, über 90 Minuten die drei Punkte verdient gehabt, aber es hilft nichts. Jetzt heißt es aber weitermachen. Am Montag starten wir wieder ins Training und nächste Woche wartet mit Sankt Valentin schon die nächste Aufgabe. Dort wollen wir wieder eine gute Partie abliefern.“












Landesliga Ost | 16. Runde | Sonnleitner Stadion (St. Magdalena)
SK St. Magdalena – USV St. Ulrich
Tor(e): A. Schmid (61.) / Dutzler (90+5.)
Aufstellung SKM: Gschaider; Haas, Krennmayr, Winetzhammer, Culjak, S. Wagner; Brungraber, Boyer, Dochnal (89. Stöttinger); A. Schmid (71. Thaqi), K. M. Mayer (81. Nikolic)
Wechselspieler: Kranjec, Angerbauer, K. Schwab, Thaqi, Stöttinger, Nikolic
