Das Auswärtsspiel in Schwertberg war für unsere Kampfmannschaft der vierte Anlauf, endlich den ersten Sieg im Jahr 2026 einzufahren. Und wie schon im ersten Spiel gegen St. Ulrich sollten sie nur ganz, ganz knapp daran scheitern.
Anders als der SKM konnten die Gastgeber deutlich erfolgreicher ins Jahr 2026 starten und präsentierten sich auch von Beginn an als schwieriger Gegner. Doch auch unsere Kampfmannschaft hatte nach dem ausbaufähigen Auftritt zuletzt gegen Gallneukirchen ihre Hausaufgaben gemacht und zeigte sich deutlich verbessert.
So hatten unsere Jungs die Partie in der ersten Halbzeit über weite Strecken souverän im Griff. Erst nach rund 30 Minuten wurde Schwertberg zweimal etwas gefährlicher. So stabil der SKM defensiv stand – und das auch noch ohne den krankheitsbedingt ausgefallenen Culjak – so holprig lief es allerdings im Angriff. Dort konnten die Gäste nur selten für wirklich gefährliche Momente sorgen. Daraus ergab sich der logische Halbzeitstand von 0:0.
Auch in den ersten Minuten nach der Pause änderte sich wenig am Spielverlauf. Der SKM kontrollierte über weite Strecken das Geschehen, während Schwertberg vor allem durch Umschaltaktionen gefährlich wurde. In der 51. Minute wurde der SKM dann erstmals richtig gefährlich – und diese Chance nutzte Andre Schmid zur Führung.
Nach einem vermeintlichen Foul an Dochnal auf der linken Seite lief das Spiel weiter. Inmitten der allgemeinen Aufregung landete der Ball bei Schmid, der sich im Eins-gegen-Eins mit dem Tormann durchsetzen konnte und zum 1:0 traf.
Danach erhöhten die Gastgeber den Druck und versuchten immer intensiver, den Ausgleich zu erzielen. Immer wieder scheiterten sie jedoch entweder an sich selbst oder am starken Manuel Gschaider im Tor des SKM. Mit zunehmender Spieldauer näherte sich die Partie der Schlussphase. Auch der SKM hatte nun wieder Chancen auf das 2:0, ließ diese jedoch ungenutzt.
In der fünfminütigen Nachspielzeit sah es bereits nach einem hart erarbeiteten Auswärtssieg aus. Doch nach vielen zuvor vergebenen Möglichkeiten traf Paul Hentschläger in der 94. Minute mit einem perfekt getroffenen Volley zum – letztlich durchaus verdienten – 1:1.
Dieser späte Treffer traf den SKM mitten ins rot-schwarze Herz. Dennoch war die Partie noch nicht beendet. In der letzten Minute tauchte Andre Schmid noch einmal alleine vor dem Tor der Gastgeber auf, konnte den Ball diesmal jedoch nicht im Netz unterbringen. So blieb es beim 1:1.
Ein Ergebnis, das man grundsätzlich mitnehmen kann. Durch den späten Ausgleich und die wachsende Ungeduld, endlich wieder zu gewinnen, fühlt sich dieses Remis allerdings dennoch bitter an. Klar ist aber auch: Unsere Jungs haben eine deutliche Steigerung gezeigt. Darauf gilt es nun aufzubauen – und am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Viktoria Marchtrenk endlich den viel zitierten Bock umzustoßen und wieder über drei Punkte zu jubeln. Gemma Magdalena!
Tormann Manuel Gschaider meinte nach dem Spiel: „Ich finde, dass wir richtig gut gestartet sind. In der ersten Halbzeit haben wir wirklich dominiert. Wir haben darauf geschaut, dass wir in die Zweikämpfe hinein kommen. Wir waren auch griffig und viel besser als letzte Woche. Und dann in der zweiten Halbzeit auch haben wir den Kampf angenommen, immer dagegen gehalten. Und dann haben wir uns mit dem 1:0 belohnt. Doch dann haben wir es in der letzten Minute wieder gekriegt. Er trifft ihn ideal und wir hatten keine Chance mehr das Tor zu verhindern.“















Landesliga Ost | 19. Runde | Steinbach Stadion Schwertberg
ASKÖ Steinbach Schwertberg – SK St. Magdalena
Tor(e): A. Schmid (51.) / Hentschläger (90+3.)
Aufstellung SKM: Gschaider; Haas, Krennmayr, Winetzhammer, S. Wagner; Brungraber, Boyer, Dochnal, Eibelhuber (83. Karollus); A. Schmid, K. M. Mayer
Wechselspieler: Kranjec, K. Schwab, Karollus, Thaqi, B. Schwab, Fries
